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Befreundete Seiten:

Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der CDU
Forum Deutscher Katholiken
CDU-Politik.de
 27.07.2010

Christoph Ahlhaus sollte auf die CDU-Basis hören:

Abendblatt-Leser finden Mitgliedschaft in Studentenverbindung unproblematisch

Screenshot der Abendblatt-Umfrage: Leser finden Verbindungsmitgliedschaft "unproblematisch"

KOMMENTAR

 

Seit Tagen versuchen linke Politiker und Journalisten den Hamburger CDU-Politiker Christoph Ahlhaus aufgrund seiner Mitgliedschaft bei einer Heidelberger Studentenverbindung zu Fall zu bringen. Der designierte Beust-Nachfolger soll beschädigt, wenn nicht sogar verhindert werden. Sachliche Argumente, ein Fehlverhalten, das man dem Wahlhamburger vorhalten könnte? Nein - allein die Tatsache, daß er in seiner Zeit als süddeutscher Kommunalpolitiker bei dieser schlagenden Verbindung ein "ständiger Gast" (unverbindlichste Mitgliedschaft) war, soll aureichen, um ihn in die ganz rechte Ecke zu stellen und als "Bürgermeister in spe" unmöglich zu machen.

 

Und die CDU? Ihre Hamburger Spitzenpolitiker könnten sich hinter Ahlhaus stellen, indem sie den Journalisten in den Laptop diktieren, daß es seit Gründung der Bundesrepublik keinen Bundestag ohne verbindungsstudentische Abgeordnete aus SPD, FDF und CDU gegeben hat. Von den verbindungsstudentischen Abgeordneten auf Landesebene, auch in der Hamburger Bürgerschaft, gar nicht zu reden. Doch was machen die Hamburger Christdemokraten? Sie lassen ihren Bürgermeisterkandidaten Ahlhaus im linken Mediengewitter allein stehen. Der trat dann aus seiner Verbindung aus, übte den Kniefall vor den linken Politikern und Journalisten. Aber die haben ihre Hatz noch nicht beendet, fühlen sich sogar noch angespornt durch diesen ersten Erfolg.

 

Dabei hätten Christoph Ahlhaus und seine Parteifreunde wohl besser auf die CDU-Mitglieder und -Wähler an der Basis gehört. Bei einer heute durchgeführten Umfrage des Hamburger Abendblatts sagte die überwältigende Mehrheit von 96 Prozent der über 1.000 Teilnehmer, daß sie die Mitgliedschaft von Ahlhaus in einer schlagenden Verbindung für unproblematisch hält (siehe Bild). Ahlhaus Austritt aus seiner Verbindung wurde im Internet als "jämmerlich" bezeichnet. Wie will er jetzt noch die eigenen Mitglieder für die anstehenden Wahlkämpfe mobilisieren?

 

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